Eine amerikanische Privatsammlung ersteigert den „Tänzerinnenbrunnen“ für fast fünf Millionen Euro, den das Georg Kolbe Museum an die Erben des jüdischen Voreigentümers zurückgegeben hat.
Mit einer Abstraktion von Joan Miró möchte das Auktionshaus Karl & Faber in München bis zu 2,5 Millionen Euro einspielen. Außerdem gibt es ein Wiedersehen mit einem früheren Spitzenlos von Max Beckmann.
Neuzugang in der Sammlung des Städels: Das Museum erwirbt auf einer Auktion in New York das Porträt eines Kardinals von dem italienischen Barockmaler Guido Reni.
Georg Kolbes kürzlich aus einem Museum restituierter „Tänzerinnenbrunnen“ ist das Schwergewicht bei den Sommerauktionen von Grisebach in Berlin. Was darüber hinaus geboten ist, zeichnet ein Bild der Marktlage.
Malerin, Akademiegründerin, Kantinenchefin: Marie Vassilieff gehörte zu den interessantesten Künstlerinnen im Paris des frühen 20. Jahrhunderts. Eine Versteigerung setzt nun einen Meilenstein bei ihrer Wiederentdeckung.
Im Centre Pompidou Metz wird ein umstrittenes Kunstwerk des Künstlers Maurizio Cattelan entwendet: Es ist eine mit einem Klebeband an der Wand befestigte Banane – im Wert von fünf Millionen Euro.
Nach mehr als 100 Jahren in einer Privatsammlung kommt eine eigenhändige Marmorskulptur von Wilhelm Lehmbruck erstmals zur Auktion: Vorschau auf den „Evening Sale“ bei Lempertz in Köln.
Ein Konvolut von frühen Zeichnungen Arnulf Rainers kommt bei Bassenge in Berlin zur Auktion. Mit von der Partie ist seine einstige Lebens- und Schaffensgefährtin Maria Lassnig.
Namhafte Wiener Kunsthändler sollen für ihre Auftritte in der ORF-Dokuserie „Wa(h)re Kunst“ Geld an deren Produktionsfirma gezahlt haben. Das sieht nicht gut aus für die redaktionelle Unabhängigkeit.
Eine Stilikone auf der Leinwand und abseits davon: Gut ein halbes Jahr nach Diane Keatons Tod kommt ein Teil ihres Nachlasses zur Auktion – und verrät, wie die Schauspielerin sich ein Bild von sich selbst und der Welt machte.
Milliardenumsätze mit Millionenlosen: Bei den großen New Yorker Frühjahrsauktionen schießen die Preise für Spitzenwerke moderner Kunst wieder in Rekordhöhen. Ist das der nächste Boom im Topsegment des Markts?
Die Auktionen moderner und zeitgenössischer Kunst im Wiener Dorotheum zeigen, wie stark die Nachfrage nach einzelnen Nachkriegskünstlers steigen kann – und welche Klassiker bei den Sammlern immer hoch im Kurs stehen.
Kunstwerke im von geschätzten Wert von 1,3 Millionen Euro kommen bei der kommenden „Fine Art“-Auktion von Van Ham in Köln zum Aufruf. Drei von ihnen stammen aus der Sammlung Augusts des Starken.
Die Art Basel Qatar bekommt mit der irakischen Kuratorin Wassan Al-Khudhairi eine neue künstlerische Leitung. Außerdem gibt das Messeunternehmen Pläne für die Veranstaltung 2027 bekannt.
1,1 Milliarde Dollar Umsatz an einem Abend: Die Auktionen von Christie's in New York beweisen, wie gut das Geschäft an der Spitze des Kunstmarkts wieder läuft. Die Sammlung von S.I. Newhouse sorgte für Rekordzuschläge.
Diese Sammlung hat Format: Sie besteht aus Kunstwerken mit kleinen Maßen, aber von großen Namen. Bald wird die erstaunliche Kollektion des Bankiers Jochen Neynaber versteigert und könnte die nächsten Sammler inspirieren.
Mit Werken aus Italien, Amerika und Österreich spielt das Dorotheum bei kommenden Auktionen wieder seine besten Karten aus. Wer auf der Suche nach Kunst mit politischer Botschaft ist, kann hier fündig werden.
Lokal denken, global handeln: Das Kunstfestival „Various Others“ holt mit Gastgalerien wieder erstklassige Kunst in Münchens Galerien, Museen und Offspaces. Ein Rundgang durch die spannendsten Ausstellungen.
Bei der TEFAF in New York ist die Stimmung optimistisch, die Käufer lassen sich von Krisen nicht abschrecken. Neben Kunst stehen Design-Highlights im Angebot, und es gibt es weniger bekannte Künstler zu entdecken.
Auf 100 Millionen Dollar ist Rotkos Gemälde „Brown and Blacks in Reds“ zwar nicht gekommen, trotzdem ist es nun das zweitteuerste des Künstlers – und zeigt, dass das Auktionsgeschäft mit Kunst für Hochvermögende wieder läuft.
In den Niederlanden ist ein Gemälde aufgetaucht, das Göring aus der Sammlung eines jüdischen Kunsthändlers raubte. Der Fund zeigt einmal mehr: NS-Raubkunst in Privatbesitz ist immer noch ein Massenphänomen.
Es geht wieder in schwindelerregende Höhen an der Spitze des Kunstmarkts: Bei den kommenden New Yorker Großauktionen treten gleich drei Werke mit neunstelligen Schätzpreisen an. Ein Überblick über die spektakulärsten Lose.
Er war maßgeblich daran beteiligt, Pop-Art aus den USA in Europa zu etablieren, förderte Warhol und Basquiat und gehörte im internationalen Geschäft zu den festen Größen. Nun ist der Schweizer Galerist Bruno Bischofberger gestorben.
Barocke Meisterwerke bilden den Schwerpunkt der kommenden Auktionen mit Alter Kunst und Arbeiten des 19. Jahrhunderts bei Lempertz in Köln. Teuerstes Los ist ein Stillleben von Jan Davidszoon de Heem.
Gemälde aus herzöglichem Besitz, ein restituiertes Marienrelief und Radierungen von Rembrandt: Vorschau auf die Auktionen mit Alten Meistern, Kunst des 19. Jahrhunderts und Druckgrafik bei Karl & Faber in München.
Rares auf Papier: Hartung & Hartung in München versteigert wieder Bücher, Graphiken und Autographen. Mit dabei ist Handschriftliches von Martin Walser, ein biblischer Prachtdruck und Weltwissen zum kleinen Preis.
Fünfzig Galerien veranstalten wieder das „Gallery Weekend Berlin“ - und zeigen, wie attraktiv die Hauptstadt trotz der globalen Marktkrise immer noch für die Kunst ist. Manche Wege der Kunst sind aber auch echte Sackgassen.
Ein verstümmeltes Gemälde der Barockmalerin Artemisia Gentileschis übertrifft bei seiner Auktion im Wiener Dorotheum weit die Erwartungen. Damit erzählt es auch etwas über Unzerstörbarkeit.
Zurück an den Ort ihres Ursprungs: Eine spektakuläre Prunkvase der Königlichen Porzellan-Manufaktur Berlin wird von KPM-Eigentümer Jörg Woltermann ersteigert. Er zahlt 381.000 Euro für das Einzelstück.
Robert Indiana sei im Alter ausgenutzt worden, man habe Fälschungen von ihm in Umlauf gebracht: Ein US-Gericht beendet den jahrelangen Rechtsstreit um den Pop-Art-Künstler – und ordnet eine Zahlung in Millionenhöhe an.
Fouqué, Arnim, Grimm und viele andere: Stargardt versteigert Autographen aus allen Gebieten. Darunter ist ein Gedicht, mit dem sich der Dichter selbst trösten will, und der echte Freundschaftsdienst eines Romantikers.