In Michael Kleebergs neuem Buch begibt sich ein Literaturwissenschaftler namens Kleeberg auf die Spur des Lebens von Ernest Hemingway. Und findet auf Sizilien etwas, das bisher noch niemand richtig verstanden hat.
Jede Woche fragen wir Menschen aus dem Kulturbetrieb, was sie lesen und welches Buch in ihrem Schrank sie ganz bestimmt nicht lesen werden. Diesmal antwortet der Intendant der Staatsoper Hannover Bodo Busse.
In ihrer „Scandinavian Star“-Romanreihe versucht die dänische Autorin Asta Olivia Nordenhof, eine literarische Form für die Exzesse des Kapitalismus zu finden. Wir haben mit ihr über das Projekt gesprochen.
Obwohl wir von der Zeit besiegt werden, siegen wir: Auch nach dem Tod des Schriftsetzers, Buchgestalters und Verlegers Christian Ewald steht seine Katzengraben-Presse für Buchkunst in zeitloser Vollendung.
Niemand war für die Wahrnehmung der Comicwelt in den letzten beiden Jahrzehnten wichtiger als Marjane Satrapi. Jetzt ist sie völlig unerwartet im Alter von 56 gestorben.
Der Liberalismus stellte einst Eigentum, Bildung und Teilhabe für alle in Aussicht. Ohne diese Zukunftsversprechen, so Albrecht Koschorke, wird er zur Ideologie einer Minderheit.
Ein erstaunliches Erzählexperiment: Heike Geißler überträgt in ihrem Roman „Michaela Kohlhaas“ Kleists berühmte Erzählung nicht nur auf die heutige Zeit, sondern macht aus dem Protagonisten eine Frau. Und es gelingt.
Er war sich sicher, er tut Kindern einen Gefallen, wenn er für sie schreibt, statt sie zu unterrichten: Vor hundert Jahren wurde James Krüss geboren. Vieles aus seinem Werk begeistert junge Leser heute noch.
Der Alkohol, die Angst, die Wut, die Liebe: In „Vom Fällen eines Stammbaums“ erzählt Martin Piekar aus der Sicht eines Sohnes die Geschichte einer Geflüchteten. Ein Gespräch – und ein neues Literaturrätsel.
Der Alkohol, die Angst, die Wut, die Liebe: In „Vom Fällen eines Stammbaums“ erzählt Martin Piekar aus der Sicht eines Sohnes die Geschichte einer Geflüchteten. Ein Gespräch – und ein neues Literaturrätsel.
Einmal im Monat kommt im F.A.Z.-Bücher-Podcast die Nebenfigur einer großen Geschichte zu Wort. Wer sie und das Werk erkennt, hat das Literaturrätsel gelöst und kann einen Buchpreis gewinnen.
Einmal im Monat kommt im F.A.Z.-Bücher-Podcast die Nebenfigur einer großen Geschichte zu Wort. Wer sie und das Werk erkennt, hat das Literaturrätsel gelöst und kann einen Buchpreis gewinnen.
Die Reizüberflutung digitaler Medien lenkt vom Lesen ab. Bei vielen Kindern misslingt dadurch der Leseeinstieg und ihre Bildungschancen sinken. Doch Rettung ist in Sicht: in Form der lange unterschätzten Comics.
Barbara Honigmann wurde 1949 als Kind jüdischer Eltern in Ostberlin geboren. Ihr neues Buch „Mischka“ bietet drei Porträts von ihr persönlich bekannten Überlebenden und deren Nachkommen.
Ein junger Mann erfindet sich als Oligarchensohn und gerät in eine Welt, in der nur Reichtum, Lüge und Stärke zählen. Patrick Radden Keefes Buch ist True Crime – und eine Studie über den moralischen Verfall einer Stadt.
Was hätte Immanuel Kant zu Medien, Parteien oder großen Unternehmen gesagt? Garrath Williams entdeckt im Spätwerk eine interessante Institutionenlehre, die bisher weitgehend übersehen wurde.
Nach Anschuldigungen aus der MeToo-Debatte verschwand der Mode- und Porträtfotograf Bruce Weber in der Versenkung. Ein opulenter Bildband soll ihn von dort wieder herausholen.
Er schrieb „Timm Thaler“, „Henriette Bimmelbahn“, „Mein Urgroßvater und ich“ und brachte Generationen bei, warum wir die Welt erst verstehen, wenn wir sie bedichten. Zum hundertsten Geburtstag von James Krüss.
Yasmina Reza wurde in Zürich mit dem Frank-Schirrmacher-Preis ausgezeichnet. Dabei lässt die französische Schriftstellerin von Weltrang am liebsten ihre Figuren für sich sprechen.
Yasmina Reza hat am Donnerstagabend in Zürich den Frank-Schirrmacher-Preis entgegengenommen. Eine Hommage an die Dramatikerin und Schriftstellerin, die Gesellschaft analysiert, ohne über sie zu urteilen.
Tokuro Nukuis Debüt erschien 1993, jetzt liegt es unter dem Titel „Tokyo. Schwarzer Sommer“ auf Deutsch vor. Die Diagnose des Autors, heute einer der bekanntesten Schriftsteller Japans, hat unverändert Bestand.
Horst Evers legt einen Krimi mit vielen durchgeknallten Ideen vor, Kim Koplin erzählt lässig aus verschiedenen Perspektiven, Michael Connelly zeigt abermals, warum man sich mit seiner Figur Bosch beschäftigen sollte.
Ein großer Dichter, ein kluger Kindskopf, sein Leben und seine Zeit: Zum hundertsten Geburtstag bringt eine Biographie den Schriftsteller und Menschenfreund James Krüss jungen Lesern nahe.
Der Mainstream liefert Wohlfühlbücher mit schematischen Figuren: In Isabelle Herzogs Roman „Bookish Game“ geht es um die Planbarkeit von literarischem Erfolg auf einem Feld, das die deutsche Buchbranche retten soll – Young Adult.
Der von Oren Lavie und Anke Kuhl geschaffene Konrad Kröterich macht sich in seinem zweiten Abenteuer auf die Suche nach einer Mahlzeit, die besser schmeckt als sein Freund Freddie, die Fliege.
Zum hundertsten Geburtstag von James Krüss erscheint ein von Anna Thalbach gelesenes Hörbuch. Es weiß mit der Vielschichtigkeit seiner Texte weit besser umzugehen als manch andere.
Muss die Lebensfreude in Deutschland mit schlechtem Gewissen wegen des Leids in der Ukraine einhergehen? Iryna Fingerova spürt in „Zugwind“ der Zerrissenheit ukrainischer Geflüchteter nach.
Kein anderer Autor ist in Frankreich wegen seiner gewandelten Haltung zum Gaza-Krieg so umstritten wie Joann Sfar. Auch darüber erzählt er in seinem neuen Mammut- und Meisterwerk „Terre de sang“.
Gerade ist Ulli Lusts „Die Frau als Mensch“ für den Preis der Leipziger Buchmesse nominiert worden. Einen anderen Blick auf die Frühgeschichte wirft Richard Cowdry in „Das Geheimnis der Knochen“.
Wie selten gibt es Bildergeschichten, die mit den Mitteln großer Cartoonisten wie Sempé oder Tomi Ungerer erzählt sind? Jetzt hat das wieder einmal jemand geschafft: Lukas Weidinger mit „Opus Tropus“.
Die Herrschaft böser Narren ist vorüber: Ein Gedicht im Volksliedton über die Welt, wie sie einmal war und wie sie sein könnte, wenn Träume wahr würden.
Herr Kafka ist verhindert! Ein Gedicht über eine bemitleidenswerte Kreatur, ihren mitleidlosen Schöpfer und die Schicksalsfrage aller gequälten und benachteiligten Seelen: Warum gerade ich und nicht er?
Wir leben in einer Zeit des beschleunigten Artensterbens: Der Verhaltensbiologe Norbert Sachser erklärt, warum es zahlreiche Spezies oft nicht schaffen, sich an die Bedingungen des Anthropozäns anzupassen.
Gib mir endlich mein Leben zurück: Im Gespräch mit Sonja Vandenrath stellt Franziska Hauser ihren Roman „Am Ende der Kleinigkeiten“ bei den Frankfurter Premieren vor.
Das schamvolle Schweigen der Provinz: Thomas Medicus erzählt in seinem Buch „Vaterlos“ von einem traumatischem Verschwinden und der Leerstelle in einer Familie.
Jemand möchte etwas bewirken: in einer Organisation, einem Staat, einer Familie, einer Beziehung. Wie erreicht die Person das, wen benötigt sie dazu, welche Risiken geht sie dafür ein? Im Literatur-Rätsel vom Mai 2026 geht es um Listenreiche, um Bösewichte und -wichtinnen.
Es gibt viele Schriftsteller, die für ihre Publikationen einen anderen Namen als den eigenen wählen. Die Gründe sind vielfältig. Im Rätsel für den April 2026 geht es um prominente Pseudonyme.
In Jürgen Kaubes Literaturrätsels im März geht es - aus gegebenem Anlass - um Buchhandlungen und zwar um echte, nicht um solche in Romanen. Das Erraten der Lösungsworte ist deshalb etwas schwieriger als sonst. Finden Sie die richtigen Orte?