Wer 21 Zoll sagt, mu� auch 1280x1024 sagen. Heutige Grafikkarten machen das ja in voller Farbqualit�t, deshalb sind sie ja auch mit 32M RAM ausgestattet.
Wer aber stets nur eine Anwendung wie Word oder Netscape auf dem gesamten Schirm einsetzt - statt nebeneinander - (Diese Webseite demonstriert wann es sinnvoll ist, das Netscape-Fenster nicht so arg breit zu machen ;-)), der kann auch einen kleineren Monitor nehmen, und sollte die grossen Monitoren den Grafikern, Multimedia- Schnittpl�tzen und Programmierern lassen. Die wissen warum sie einen grossen Monitor brauchen.
Nicht nur erhalten alle Anwendungen eine "Bildschirmzeile" mehr, Benutzer, die nicht mit kryptischen ALT-TAB-K�rzel vertraut sind, haben die Chance an die Taskleiste zu kommen, auch wenn das im Vordergrund laufende Programm diese aus meist �sthetischen Gr�nden ausgeblendet hat (z.B. InstallShield, oder Internet Explorer im Channel-Modus). Daran, da� die Taskleiste aus dem Weg ist, gew�hnt sich jeder schnell, man kennt es ja schon von der Office-Leiste.
Manche Experimentalisten stellen die Taskleiste..
Viele Explorer-Fenster verbrauchen eine Menge Bildschirmplatz f�r
Knopfleisten. Die Adressleiste ist jedoch nur beim Internet
Explorer sinnvoll (oder man ist Tastaturfreak, aber dann sollte man sich
lieber eine tcsh/bash installieren). Die Bildunterschriften sagen einem
auch nur so viel wie schon das Bild: Entweder man kennt die Funktion,
oder man mu� sie lernen - also kann man die Unterschriften auch ausschalten
und die Beschriftung lesen wenn die Maus �ber dem Knopf stehen bleibt.
Wenn man eine Datei auf den Desktop speichern l�sst, oder ein Zip dorthin auspackt, was wie oben beschrieben wirklich sinnvoll ist, dann wird der Bildschirm links von oben nach unten gef�llt. Wenn links aber die Funktions-Icons (Arbeitsplatz, Netzwerk, Papierkorb usw.) stehen, wie es beim Auslieferungszustand der Fall ist, dann gibt es da ein herrlich unpraktisches Durcheinander. Aus diesem Grund empfiehlt es sich feste Bewohner des Desktops rechts vertikal aufzustellen. Bei Macs ist �brigens der Gegenteil der Fall: MacOs produziert Desktopdateien von rechts oben nach links, daher sollte man Icons auf die linke Bildschirmseite stellen.
Nicht nur aus Tradition (alle Betriebssysteme ausser Windows haben ihren Papierkorb rechts unten), sondern auch weil es die Stelle des Schirmes ist. welche die h�chste Chance hat, unverdeckt von Explorer/Dateifenstern zu bleiben. Also genau dann wenn man den Papierkorb braucht. Man kann sich nat�rlich auch daran gew�hnen die DEL-Taste zu verwenden (am Besten zusammen mit SHIFT), aber das ist ja schon wieder was f�r Insider und nicht f�r B�roanwender.
Windows98 ist schizophren: Da hat es neuerdings diese schicke Shortcut-Box links in der Taskleiste, und dennoch wird der Internet-Explorer zus�tzlich auch auf den Desktop gestellt. Dort wo auch die Grossmutter erst einmal lernen mu� doppelt zu klicken, bevor das Ding startet. Ausserdem mu� man jedesmal alle Fenster klein machen um ein neues Programm zu starten (Wer kennt schon die "Desktop anzeigen" Funktion?).
Und vom Start-Knopf m�chte ich gar nicht erst anfangen zu reden: Umst�ndlicher geht es ja gar nicht mehr, jeder Software- Ergonomie- Professor von der Uni w�rde den Microsofties daf�r auf die Finger hauen. Kein Wunder, da� sich Programm-Icons auf dem Desktop durchgesetzt haben.
Nein nein, man sollte lieber Programm-Icons anderswohin r�umen. Ein Verzeichnis auf dem Desktop ist eine Ma�nahme, oder einfach eine Verkn�pfung mit dem Programme-Verzeichnis aus dem Startmen� (�ber dem Start-Knopf rechte Maustaste, dann �ffnen und Programmverzeichnis auf den Desktop zerren).
Aber bei Windows98 und 2000 gibt es eben doch diese praktische Box in der Taskleiste. Man zieht die Icons einfach dort rein und kann ihnen sogar eine sinnvolle Reihenfolge geben. Wer Windows95 hat, sollte sich sowieso Internet Explorer 4 (nicht 5, jedenfalls nicht gleich) installieren, dann erscheint die Shortcut-Box auch. Der IE4 ist kein normaler Browser, sein Active Desktop erweitert und repariert so vieles am System, da� man es danach "Windows97" nennen m�sste.
Eigentlich ist die Taskleiste aber notorisch zu klein: kaum hat man einige Programme und Datei-Fenster offen, kann man �berhaupt keine Fenstertitel mehr erkennen. Zun�chst hab ich mir �berlegt die Shortcut-Box herauszunehmen. Einfach am Knubbelstreifen zerren, und schon kann man die Sache als festes Fenster auf dem Desktop haben. Moment mal, dann kommen wir ja wieder nicht ran, wenn ein Programm den Bildschirm �bernommen hat. Oder wir ziehen das Ding an den linken Bildschirmrand. Aber da das manchmal auch st�rt, kam ich auf eine ungewohnte L�sung, welche aber letztlich viel flexibler ist: Man ziehe die Taskleiste einfach in die H�he worauf sie zwei oder gar drei Zeilen an Programmen und Tasks aufnehmen kann. Das st�rt ja nicht, da sie ja in der Regel aus dem Bildschirm draussen ist! Nun kann endlich alles, was man schnell braucht in die Shortcut-Box, und in der Taskbar kann man - gerade dann wenn man es braucht - tats�chlich noch sehen welcher Netscape-Task welcher ist.
Jetzt da Programme sch�n aufger�umt sind kommen Programm-Icons in den Papierkorb, auch der Internet Explorer, auch der MSN-Werbeknopf und der Internet-Einrichtungsknopf, der ja seinen Dienst bereits geleistet haben sollte.
Den "Arbeitsplatz" benutze ich so sehr, da� ich ihn mir vollst�ndig
in die Taskleiste genommen habe. Ja sowas geht neuerdings, einfach
den Arbeitsplatz nach unten zerren, anschliessen "Titel" und "Text"
abstellen mit der rechten Maustaste, und schon kann man jederzeit
aus jedem Programm heraus mit einer Handbewegung auf Festplatte, CDROM
oder Systemsteuerung zur�ckgreifen. Wer allerdings alles mit dem
Windows-Explorer erledigt, braucht den "Arbeitsplatz" gar nicht, also
auch nicht in der Taskleiste.
Also, nochmal langsam, es gibt 3 verschiedene Explorer bei Windoofs: Der Internet-Explorer, der Windows-Explorer und der normale Datei-Explorer. Verwirrend? Stimmt. Der Windows-Explorer ist der mit dem vertikal durchtrennten Fenster. Wenn man sich an den gew�hnt, braucht man mit dem normalen eigentlich gar nicht erst anfangen (vermute ich mal). Wer sich aber an das normale Fensterln gew�hnt hat, mu� in "Ordneroptionen" unbedingt "Jeden Ordner im selben Fenster �ffnen" einschalten, sonst wird man wahnsinnig. Ausserdem empfiehlt sich den HTML-Quatsch abzuschalten ("Nur f�r Ordner, die als Webseite.." statt "alle mit Inhalt"). Anschliessend auf Ansicht und "Wie aktueller Ordner" - sonst gilt es nur f�r's aktuelle Verzeichnis. Dort soll man auch die Schachtel f�r "Dateityp ausblenden" ausschalten - damit beim n�chsten E-Mail-Virus sichtbar ist, da� es sich um eine ".vbs"-Datei handelt! Die restlichen Kn�pfe sind Geschmackssache.
Und wer sich bis hierhin durchgelesen hat, kann jetzt noch von dem Ding erfahren, welches die Microsofties (so nenne ich die Programmierer bei Microsoft mit Alterdurchschnitt 21 - lauter nette blau�ugige Idealisten) schon zu Win95-Zeiten gleich mitver�ffentlicht haben und bei Win98 auch auf der CD versteckt ist, weil sie Windows selbst auch nicht ohne verwenden wollen. Bei der Win98-Version haben sie leider die X-Mouse-Funktion wieder zerschossen (sinnlos ohne Zeitintervall), aber was das Ding einem sonst f�r Windows-Interna zug�nglich macht ist sehr angenehm: